am freitag war die bereits angekündigte weihnachtsfeier der GTZ. es kamen viele leute aus allen möglichen ländern des balkan und mehr. eine sehr feucht-fröhliche party, bei deren ende ein paar jüngere zeitgenossen (wir waren insgesamt so ca. 7) sich entschlossen weiterzuziehen. so ging es ist den club plastic oder so ähnlich. um kurz nach 5 war ich wieder zuhause. dank der genialen lage meines appartments kann ich alles immer zu fuss gehen.
eigetnlich wollten christian und ich am nächsten morgen zu unserer 2-tägigen tour nach novi sad im norden serbiens aufbrechen. wir hatten aber am vorabend von einigen gehört dass ein tag für novi sad vällig ausreicht (was, zumindest im winter, auch stimmt). so wurde der samstag vergammelt bzw. mit einer gemeinsamen, wenig erfolgreichen, weihnachtsshoppingtour verbracht.
am sonntag ging es in aller früh dann nach novi sad (abfahrt mit dem zug: 8.15). ist wirklich ein nettes städtchen mit großer universität und daher gerade bei jungen leuten sehr beliebt. hier findet auch das größte festival serbiens statt, zu welchem selbst in belgrad alle hostels die preise kräftig anheben. bei novi sad ist aber die riesige burg besonders hervorzuheben. als ehemalige grenzfestung von österreich ungarn gegen die türken war die anlage entsprechend ausgebaut. s ist die größte burganlage südosteuropas und eine der am bestenerhaltetenen. zu dem komplex gehören unter anderem tunnelanlage mit einer gesamtlänge von 16 km! auf dem weg zur burg haben wir uns allerdings verlaufen (wir sind uns immer noch nicht sicher wer die karte im cafe vergessen hat), wodurch wir aber wahrscheinlich alle gewerbegebiete von novi sad gesehen haben. entsprechend müde sind wir abend in den zug gestiegen. und am montag ging die büroroutine weiter. wir sollen jetzt einen neue komponente zusammenstellen. bisher ist investmentfondaufsicht in serbien, kroatien, montenegro, albanien, mazedonien im gespräch. eigentlich auf der kososvo, aber die haben noch nicht einmal ein echtes finanzministerium geschweige denn einen finanzmarkt (wenn man die mafia ausnimmt) und wahrscheinlich auch keine fonds die beaufsichtigt werden müssten.
gestern und heute war ich auf einer gtz konferenz zum thema insolvenzverwalter. hört sich nicht so spannend an, ist es auch nicht. jetzt bin ich fix und fertig.
morgen ist ein "normaler" bürotag, freitag und samstag ist wieder konferenz. diesmal veranstaltet die serbische regierung ein treffen zum thema geschlechtergleichberechtigung im serbischen privatrecht (ich weiss, dass ist alles unglaublich examensrelavant). mal seehn wie's wird. freitag abend jedenfalls gibt es ein grosses abendessen auf einem schiff mit fahrt auf der donau. allein deswegen wird es sich hoffentlich schon gelohnt haben. zudem sehe ich den palast von serbien. ein gigantomanisches gebäude (ist der ehemalige palast der föderation von jugoslawien)
ich versuche morgen mal bilder von novi sad hochzuladen.
bis dann, sebastian
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Bilder von Belgrad
So, habe es mal geschafft ein paar Bilder hochzuladen. Genauere Informationen bitte der jeweiligen Bildunterschrift entnehmen. Bei Fragen einfach Kommentar posten.
http://picasaweb.google.com/newsfromcapetown/Belgrad#
http://picasaweb.google.com/newsfromcapetown/Belgrad#
Montag, 1. Dezember 2008
Geld und Hunde
Serben haben eine eigenartige Beziehung zu ihrer Waehrung und Geldpolitik im allgemeinen. Zunaechset einmal lieben sie bargeld. alles lauft ueber cash. ich weiss nicht genau warum (und die hier auch nicht) aber keiner traut dem banksystem so richtig. und wenn dann bezahlt wird, dann am liebsten in euro. im taeglichen leben wird aber immer noch in serbischen dinar bezahlt. groessere mengen hat man aber nie dabei. das schleppt man in euro mit sich rum. und wenn man dann geld braucht, dann wechselt man den 50 euro schein an einer der vielen wechselstuben in dinar um. und wechselstuben gibt es hier viele.
und das alles obwohl die serbische nationalbank haenderingend versucht den dinar kuenstlich stabil zu halten. erst letzte woche hat sie eine halbe milliarde euro verkauft um den kurs zu stabilisieren. trotzdem gibt der kurz weiter nach (der kurs steht fast bei 90 zu 1 gegenueber 85 zu 1 bei meiner ankunft).
weitere kuriositaet: hier werden weiterhin die wehcselkurse fuer deutsche mark angegeben. und das nicht etwa aus nostalgischen gruenden, sondern weil mit der DM wirklich noch gehandelt wird. geraed in bosnien ist die DM noch sehr ueblich. der kurs ist uebrigens, gemessen gegen den euro, in den letzten jahren absolut stabil geblieben :-)
Eine andere Sache die schnell auffaellt: hier gibt es noch "wilde" Hunde. Also Rudel von herrenlosen Hunden die gemeinsam durch die Stadt ziehen auf der Suche nach Abfaellen. Die sind jetzt nicht wirklich gefaehrlich, aber in groesseren Staedten habe ich das bisher noch nicht gesehen.
Ich habe am Wochenende einige Touren durch die Stadt gemacht. Dabei habe ich nicht nur die meisten Touri-Highlights wie Kalemegdan, Sava-Tempel (die groesste orthodoxe Kirche der Welt, von den AUsmassen ungefaehr wie die Hagia Sophia, aber innen total haesslich weil leer) die Soldateninsel sowie das Sava- und Donauufer. Samstag abend war ich mit zwei Kollegen weg, einem Deutschen und einer Serbin. Und Belgrad wird seinem Namen als Partymentropole des Balkans wirklich gerecht. Angeblich kommen die Leute sogar von Mazedonien um hier Party zu machen. Ich werde mal gucken ob ich ein paar Bilder hochladen kann.
Bis dann, Sebastian
und das alles obwohl die serbische nationalbank haenderingend versucht den dinar kuenstlich stabil zu halten. erst letzte woche hat sie eine halbe milliarde euro verkauft um den kurs zu stabilisieren. trotzdem gibt der kurz weiter nach (der kurs steht fast bei 90 zu 1 gegenueber 85 zu 1 bei meiner ankunft).
weitere kuriositaet: hier werden weiterhin die wehcselkurse fuer deutsche mark angegeben. und das nicht etwa aus nostalgischen gruenden, sondern weil mit der DM wirklich noch gehandelt wird. geraed in bosnien ist die DM noch sehr ueblich. der kurs ist uebrigens, gemessen gegen den euro, in den letzten jahren absolut stabil geblieben :-)
Eine andere Sache die schnell auffaellt: hier gibt es noch "wilde" Hunde. Also Rudel von herrenlosen Hunden die gemeinsam durch die Stadt ziehen auf der Suche nach Abfaellen. Die sind jetzt nicht wirklich gefaehrlich, aber in groesseren Staedten habe ich das bisher noch nicht gesehen.
Ich habe am Wochenende einige Touren durch die Stadt gemacht. Dabei habe ich nicht nur die meisten Touri-Highlights wie Kalemegdan, Sava-Tempel (die groesste orthodoxe Kirche der Welt, von den AUsmassen ungefaehr wie die Hagia Sophia, aber innen total haesslich weil leer) die Soldateninsel sowie das Sava- und Donauufer. Samstag abend war ich mit zwei Kollegen weg, einem Deutschen und einer Serbin. Und Belgrad wird seinem Namen als Partymentropole des Balkans wirklich gerecht. Angeblich kommen die Leute sogar von Mazedonien um hier Party zu machen. Ich werde mal gucken ob ich ein paar Bilder hochladen kann.
Bis dann, Sebastian
Mittwoch, 26. November 2008
Belgrad und mazeonisches Beihilfenrecht
Belgrad ist toll!
Eigentlich koennte der Eintrag jetzt schon zuende sein, den der Satz stimmt absolut. Aber vielleicht sollte ich ein wenig erlaeutern: nach getaner Arbeit (GTZ ist immer noch super und alle sind total nett) habe ich mir meine Nachbarschaft genauer angesehen nd dabei festgestellt das ich wirklich ABSOLUT im Zentrum wohne. 4 Minuten zur zentralen Bushaltestelle (das hoert sich klein an, aber Belgrad hat ca. 1,6 Mio Einwohner), ebensoweit zu den Fussgaengerzonen sowie zu einigen Regierungsgebauden im Stil des 19./20. Jahrhunderts. Man kann sich Belgrad ungefaehr vorstellen wie Prag. Nur halt nicht so gut restauriert. Und weniger Touristen. Und vor wenigen Jahren von der NATO zerbombt. Aber davon sieht man nur noch wenig. Insgesamt ist Belgrad eine moderne Metropole. In den naechsten Tagen werde ich mal versuchen zeitig von der Arbeit zu verschwinden um zB die 50 ha grosse Burganlage inmitten der Altstadt zu besichtigen. Dafuer wuensche ich mir dass das Wetter so herrlich beleibt wie jetzt! In den letzten Tagen hatten wir alles moegliche: Regen, Schnee (Falls jetzt der EIndruck entsteht ich wuerde hier im Schneechaos versinken, Duesseldorf war schlimmer...). Aber jetzt ist es wieder wunderschoen und ich freue mich auf die grosse Burg.
Habe mittlerweile sogar einen Supermarkt gefunden. Im Zentrum-Zentrum gibt es naemlich nur so mini Ecklaeden wo es zwar Nudeln aber keine Sauce gibt. Das hat sich gestern geaendert!
Bis zum meinem Besuch des "Gibraltars der Donau" (so wird Belgrad aber besonders die Burgeanlage Kalemegdan genannt) arbeite ich noch am Projekt weiter. Im Moment beschaeftige ich mich mit montenegrinischem, serbischen, albanischen, kroatischen, mazedonischen, bosnischem und kosovanischem (schreibt man das so?) Wettbewerbsrecht, Recht des oeffentlichem Auftragswesens sowie dem Beihilfenrecht. Es geht darum inwiefern diese Gebiete an europaeisches gemeinschaftsrecht angeglichen sind bzw. was noch gemact werden muss. Beim Kosovo ist das ganz einfach: die haben nix, also beginnt man damit die (gerade in Planung und teilweise schon im Vollzug befindliche) Verwaltung fuer die Thematik zu "sensibilisieren". Aber bevor sich die Regierung dort mit solchen Themen beschaeftigt wird wohl verstaendlicherweise noch einige Zeit vergehen. Die haben estamal anders zu tun. Solange beschaeftige ich mich mit der Implementierung von EU-Verordnungen in bosnisches Wettbewerbsrecht und ob die albanische Behoerde zur Kontrolle staatlicher Beihilfen auch effektiv genug arbeitet.
Eigentlich koennte der Eintrag jetzt schon zuende sein, den der Satz stimmt absolut. Aber vielleicht sollte ich ein wenig erlaeutern: nach getaner Arbeit (GTZ ist immer noch super und alle sind total nett) habe ich mir meine Nachbarschaft genauer angesehen nd dabei festgestellt das ich wirklich ABSOLUT im Zentrum wohne. 4 Minuten zur zentralen Bushaltestelle (das hoert sich klein an, aber Belgrad hat ca. 1,6 Mio Einwohner), ebensoweit zu den Fussgaengerzonen sowie zu einigen Regierungsgebauden im Stil des 19./20. Jahrhunderts. Man kann sich Belgrad ungefaehr vorstellen wie Prag. Nur halt nicht so gut restauriert. Und weniger Touristen. Und vor wenigen Jahren von der NATO zerbombt. Aber davon sieht man nur noch wenig. Insgesamt ist Belgrad eine moderne Metropole. In den naechsten Tagen werde ich mal versuchen zeitig von der Arbeit zu verschwinden um zB die 50 ha grosse Burganlage inmitten der Altstadt zu besichtigen. Dafuer wuensche ich mir dass das Wetter so herrlich beleibt wie jetzt! In den letzten Tagen hatten wir alles moegliche: Regen, Schnee (Falls jetzt der EIndruck entsteht ich wuerde hier im Schneechaos versinken, Duesseldorf war schlimmer...). Aber jetzt ist es wieder wunderschoen und ich freue mich auf die grosse Burg.
Habe mittlerweile sogar einen Supermarkt gefunden. Im Zentrum-Zentrum gibt es naemlich nur so mini Ecklaeden wo es zwar Nudeln aber keine Sauce gibt. Das hat sich gestern geaendert!
Bis zum meinem Besuch des "Gibraltars der Donau" (so wird Belgrad aber besonders die Burgeanlage Kalemegdan genannt) arbeite ich noch am Projekt weiter. Im Moment beschaeftige ich mich mit montenegrinischem, serbischen, albanischen, kroatischen, mazedonischen, bosnischem und kosovanischem (schreibt man das so?) Wettbewerbsrecht, Recht des oeffentlichem Auftragswesens sowie dem Beihilfenrecht. Es geht darum inwiefern diese Gebiete an europaeisches gemeinschaftsrecht angeglichen sind bzw. was noch gemact werden muss. Beim Kosovo ist das ganz einfach: die haben nix, also beginnt man damit die (gerade in Planung und teilweise schon im Vollzug befindliche) Verwaltung fuer die Thematik zu "sensibilisieren". Aber bevor sich die Regierung dort mit solchen Themen beschaeftigt wird wohl verstaendlicherweise noch einige Zeit vergehen. Die haben estamal anders zu tun. Solange beschaeftige ich mich mit der Implementierung von EU-Verordnungen in bosnisches Wettbewerbsrecht und ob die albanische Behoerde zur Kontrolle staatlicher Beihilfen auch effektiv genug arbeitet.
Nebenher plane ich noch einen Wocheendausflug nach Novi-Sad im Norden Serbiens. Soll eine wunerschoene Stadt sein und ist auch nicht allzuweit weg.
Bis dann!
Neuanfang
Auch wenn mir bewusst ist, dass ich durch die lange Vakanz viele (na gut, so viele Leser werden es wahrscheinlich nie gewesen sein) verprellt und endgueltig verloren habe, versuche in doch einen Neuanfang. Denn mittlerweile ist viel passiert:
1. Ich bin nicht mehr in Kapstadt
2. Ich war dann einige Tage in Dubai
3. Dann stand Deutschland mit den Stationen Krefeld und Trier auf dem Plan
4. Jetzt bin ich in Belgrad
(5. Auch wenn der Blogname jetzt strenggenommen falsch ist da die Nachrichten aus Belgrad kommen halte ich einen neuen Blog (newsfrombelgrade) fuer ueberfluessig)
Und hier geht's jetzt weiter:
Am Sonnag setzte ich mich in die Maschiene von JAT Airways und flog in Richtung Belgrad. Wobei fliegen zunaechst nicht der richtige Ausdruck war. Man mag es kaum glauben: an genau dem wahrschenlich statistisch gesehen einzigen Tag im Jahr wo es in Duesseldorf schneit muss ich fliegen. In meinem Fall bedeutete das eine Verspaetung von 4 Stunden. Die GTZ (da mache ich mein Praktikum) hatte eine Unterkunft fuer mich organisiert und auch fuer einen Transfer vom Flugahfen durch unseren Fahrer Vlada gesorgt. Als die Stunden Wartezeit jedoch verstrichen fragte ich mich jedoch, wie lange Vlada wohl warten wuerde. Und dann wurde mir auchnoch klar, das ich keine Ahnung hatte wo mein "Unterkunft" war (ich hatte noch nichteinmal eiine Adresse) geschweigedenn wie ich Schluessel dafuer bekommen wuerde.
Es trat das einfachste Szenario ein: Vlada war da und er wusste alles. Es ging also zu meinem Appartment (welches ich fuer mich ganz alleine habe). Am naechsten Morgen musst ich mich gleich in Schale schmeissen, denn die erste Konferenz stand auf dem Programm: es ging um die Verbesserung der serbischen Zwangsvollstreckung. Das Programm wurde von den Amerikaners begleitet. Ueberhaupt muss man sagen dass die verschiedenen Laender sich in Belgrad die Fuesse platttreten, zumindest was Rechtshilfe angeht. Aber gut, mir soll's Recht sein. Denn wo Amerikaner, da gutes Essen.
Morgens war ich noch von Vlada mit dem Auto abgeholt worden, meinen Rueckweg trat ich allerdings mit dem Bus an. Hoert sich einfach an. Ist es auch, wenn man die Umgebung seiner Wohnung schonmal bei tageslicht gesehen hat oder zumindest weiss wo sich die naechste Bushaltestelle befindet. War ein aufregendes Unternehmen: ich hatte naemlich imer noch keine Ahnung wo ich wohnte. Die Adresse hatte ich mir zwar aufgeschrieben aber natuerlichin der Wohnung gelassen. Ebenso Hausnummer. Ich konnte folglich nichteinmal Passanten um Hilfe bitten. Das einzige woran ich mich erinnerte war die Farbe und Form der Haustuer. Und so schaute ich mir Haustueren in der Belgrader Altstadt bei Nacht an. Auch ein Erfahrung. Nach einiger Zeit fand ich auch eine verheissungsvoll aussehende Tuer; es war sogar meine.
Erster Tag erfolgreich hinter mich gebracht.
1. Ich bin nicht mehr in Kapstadt
2. Ich war dann einige Tage in Dubai
3. Dann stand Deutschland mit den Stationen Krefeld und Trier auf dem Plan
4. Jetzt bin ich in Belgrad
(5. Auch wenn der Blogname jetzt strenggenommen falsch ist da die Nachrichten aus Belgrad kommen halte ich einen neuen Blog (newsfrombelgrade) fuer ueberfluessig)
Und hier geht's jetzt weiter:
Am Sonnag setzte ich mich in die Maschiene von JAT Airways und flog in Richtung Belgrad. Wobei fliegen zunaechst nicht der richtige Ausdruck war. Man mag es kaum glauben: an genau dem wahrschenlich statistisch gesehen einzigen Tag im Jahr wo es in Duesseldorf schneit muss ich fliegen. In meinem Fall bedeutete das eine Verspaetung von 4 Stunden. Die GTZ (da mache ich mein Praktikum) hatte eine Unterkunft fuer mich organisiert und auch fuer einen Transfer vom Flugahfen durch unseren Fahrer Vlada gesorgt. Als die Stunden Wartezeit jedoch verstrichen fragte ich mich jedoch, wie lange Vlada wohl warten wuerde. Und dann wurde mir auchnoch klar, das ich keine Ahnung hatte wo mein "Unterkunft" war (ich hatte noch nichteinmal eiine Adresse) geschweigedenn wie ich Schluessel dafuer bekommen wuerde.
Es trat das einfachste Szenario ein: Vlada war da und er wusste alles. Es ging also zu meinem Appartment (welches ich fuer mich ganz alleine habe). Am naechsten Morgen musst ich mich gleich in Schale schmeissen, denn die erste Konferenz stand auf dem Programm: es ging um die Verbesserung der serbischen Zwangsvollstreckung. Das Programm wurde von den Amerikaners begleitet. Ueberhaupt muss man sagen dass die verschiedenen Laender sich in Belgrad die Fuesse platttreten, zumindest was Rechtshilfe angeht. Aber gut, mir soll's Recht sein. Denn wo Amerikaner, da gutes Essen.
Morgens war ich noch von Vlada mit dem Auto abgeholt worden, meinen Rueckweg trat ich allerdings mit dem Bus an. Hoert sich einfach an. Ist es auch, wenn man die Umgebung seiner Wohnung schonmal bei tageslicht gesehen hat oder zumindest weiss wo sich die naechste Bushaltestelle befindet. War ein aufregendes Unternehmen: ich hatte naemlich imer noch keine Ahnung wo ich wohnte. Die Adresse hatte ich mir zwar aufgeschrieben aber natuerlichin der Wohnung gelassen. Ebenso Hausnummer. Ich konnte folglich nichteinmal Passanten um Hilfe bitten. Das einzige woran ich mich erinnerte war die Farbe und Form der Haustuer. Und so schaute ich mir Haustueren in der Belgrader Altstadt bei Nacht an. Auch ein Erfahrung. Nach einiger Zeit fand ich auch eine verheissungsvoll aussehende Tuer; es war sogar meine.
Erster Tag erfolgreich hinter mich gebracht.
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Kruger, Swaziland, Sodwana Bay, Pretoria
kleines Update:
Nach einer unglaublichen 2-taegigen Tour durch den Sueden des Kruger Nationalparks sind wir weiter nach Swaziland gefahren. Dort haben wir in Bulembu eine Geisterstadt gesehen (die Asbestmine hat vor 5 Jahren geschlossen und in der fuer 50.000 Menschen geplanten Stadt wohnen nur noch ca. 100 Leute). Danach ging es durchs Landesinnere nach Mbabane und Manzini. DOrt haben wir uebernachtet. AM naechsten Tag sind wir weiter ueber die Grenze zurueck nach Suedafrika und nach Sodwana Bay, dem tauchparadies Suedafrikas. Das Wasser dort hatte eine Temperatur von 24 C. Entsprechend haben wir dort 2 Tage am STrand verbrach und eine Quad-Tour durch den Wetland Nationalpark gemacht. Dort gibt es viele Hippos und Krokodile. Gestern ging es dann nach Pretoria. Hier bleiben wir jetzt 2 Tgae und fliegen morgen Abend am Jo'burg wieder zurueck nach Cape Town.
Mehr infos wenn ich wieder in heimischen Gefilden bin.
Bis dann, Sebastian
Nach einer unglaublichen 2-taegigen Tour durch den Sueden des Kruger Nationalparks sind wir weiter nach Swaziland gefahren. Dort haben wir in Bulembu eine Geisterstadt gesehen (die Asbestmine hat vor 5 Jahren geschlossen und in der fuer 50.000 Menschen geplanten Stadt wohnen nur noch ca. 100 Leute). Danach ging es durchs Landesinnere nach Mbabane und Manzini. DOrt haben wir uebernachtet. AM naechsten Tag sind wir weiter ueber die Grenze zurueck nach Suedafrika und nach Sodwana Bay, dem tauchparadies Suedafrikas. Das Wasser dort hatte eine Temperatur von 24 C. Entsprechend haben wir dort 2 Tage am STrand verbrach und eine Quad-Tour durch den Wetland Nationalpark gemacht. Dort gibt es viele Hippos und Krokodile. Gestern ging es dann nach Pretoria. Hier bleiben wir jetzt 2 Tgae und fliegen morgen Abend am Jo'burg wieder zurueck nach Cape Town.
Mehr infos wenn ich wieder in heimischen Gefilden bin.
Bis dann, Sebastian
Dienstag, 14. Oktober 2008
Fotos - kleiner Nachtrag
Ich habe mal versucht ein paar Fotos hochzuladen. Entpuppt sich insgesamt etwas schwierig, weil die Verbindung öfter mal abbricht und man es dann nochmal versuchen muss. Ein paar haben es trotzdem geschafft:
http://picasaweb.google.com/newsfromcapetown
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